Wie erfolgt eine homöopathische Behandlung?

In einem ausführlichen Gespräch werden alle Beschwerden genau erfragt. Für die Wahl der homöopathischen Arznei sind zudem noch Besonderheiten des jeweiligen Patienten wie etwa Nahrungsvorlieben, Schlaf, Reaktionen auf Wetter, bisherige Erkrankungen, psychische Belastungen von großer Bedeutung.

So interessiert beispielsweise im Falle einer Neurodermitis nicht nur das Aussehen der Haut sondern auch die Empfindung (z.B. Brennen, Jucken, Stechen), das Auftreten der Hauterscheinung in Abhängigkeit von Wetter, Jahreszeit, Wärme, Kälte, Tageszeiten, ferner der Schlaf, Appetit, Durst, der Zusammenhang mit psychischen Belastungen, um nur einige Punkte herauszugreifen.

Die homöopathische Ärztin/der homöopathische Arzt wählt anhand dieser Angaben die passende Arznei aus.

Je nach Art der Erkrankung und Verlauf der Heilung finden danach intervallsmäßige Kontrollen statt. So wird beispielsweise bei einer akuten Erkrankung ein kurzfristiger Kontrolltermin (ev. auch telefonisch) vereinbart, bei einer langwierigen chronischen Erkrankung erfolgt eine Kontrolle in einem Intervall von einigen Wochen.

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